Das Gut

Ein Heimatdenkmal mit großer Geschichte

Eine Allee von alten, schattenspendenden Linden weist einem den Weg zum Gut Hötzing. Bereits da wird klar, dass dieses Areal schon viele Leute kommen und gehen gesehen hat. Rechts entdecken die Besucher eine große Scheune, gegenüber begrüßt sie schon aus der Entfernung der idyllische Biergarten. Gleich dahinter liegt ein Weiher. Dieser verleiht der Natur, in die das Gelände eingebettet ist, noch einmal Nachdruck.

Das Herzstück des Objekts ist aber der Gutshof mit seinen umliegenden Gebäuden, ganz besonders dem Gutsschloss und dem Gutshaus. Das Gutsschloss stammt aus dem Jahr 1762. Damals war es nach einem Brand neu aufgebaut worden.

Eingezäumt ist das Gut mit seinem wuchtigen Eingang von dickem Gemäuer, das ebenfalls eindrucksvoll unterstreicht, auf welche Geschichte das Gut Hötzing zurückblicken kann. Bereits im Jahre 1003 war es in einem Schreiben von Kaiser Heinrich II. erwähnt worden. In all der Zeit hat es viel erlebt.

2008 drohte dem Gut Hötzing aber ein bitteres Ende. Damals wurde im Gemeinderat bereits über den teilweisen Abriss diskutiert. Zum Retter dieses Heimatdenkmals wurde dann die Familie Stangl, die sich das 2,5 Hektar große Gelände sicherte und das "Traumobjekt" zu einem Projekt für etliche Jahre erklärte. So kam es auch, dass der Schorndorfer Bürgermeister Max Schmaderer schon bald den 50. Geburtstag von Eigentümer Johann Stangl nutzte, um diesen ganz offiziell zum neuen "Gutsherr Hans I. von und zu Gut Hötzing" zu erklären.